Sonntag, 10. Februar 2013

Myanmar - Inle See - Einfach nur genießen

Highlights



Bootsableger in Nyaung Shwe















Buddha-Figuren  (Phaung Daw U Pagode)

 Phaung Daw U Pagode




Blumen- und Tomatenbeete auf dem See




Morgens in Nyaung Shwe





Total erschöpft von der Nachtfahrt begrüßt uns das Dörfchen Nyaung Shwe mit einem noch auf den Feldern liegenden und über den Bergen hängenden Nebel und einem Sonnenaufgang. Unterwegs haben wir die fallenden Temperaturen bemerkt und finden die kühle und sauberere Luft sehr erquickend. Der uns bekannte verräucherte Geruch (besonders Abends und Morgens durch verbrannte Materialien und Essenszubereitung) der aus den Hintergärten hervorkommt und das Dorf bedeckt sowie das bereits wuselige Treiben der Einheimischen verleiht der Umgebung eine Art (touristische) Unberührtheit.

Dieser Gedanke wird später teilweise bestätigt da Einheimische noch sehr neugierig und überaus freundlich Touristen gegenüber wirken. Der Ort ist noch nicht so sehr von Touristen überlaufen, ist allerdings sehr gut organisiert wenn es darum geht die Bedürfnisse der Touristen zu befriedigen.

Eine gute Entscheidung ist es, die Sehenswürdigkeiten rund um den See durch eine Bootstour zu erkunden.

Erst am Inle-See, fernab des betriebsamen Yangon, hat man das Gefühl, in eine wundersam romantische Gegend Myanmars einzudringen, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Traditionelles Fischen mit spezieller Ruder-Technik, einfache Stelzen-Dörfer, Wassergärten und Märkte des täglichen Bedarfs. Man kann die Kamera nahezu überall hinhalten und abdrücken. Es ist nicht schwer hier ein gutes Foto mit in die Heimat zu bringen. Die Einheimischen, mit denen man bei der Vorstellung ihres Handwerks mit anschließendem Verkaufsgespräch ins Gespräch kommen kann, bleiben (auch ohne Kaufbedarf) in annehmbarem Englisch stets  freundlich und hilfsbereit.
 
Die Landschaft, gepaart mit ihren neugierigen und überaus gastfreundlichen Einwohnern, die trotz ihrer einfachen Lebensbedingungen einen überdurchschnittlich zufriedenen Eindruck machen, ist wirklich eines der Highlights in Myanmar und läd förmlich zum Genießen ein.


Preise

# Taxi vom Busstop (13 km) zum Hotel MMK 2.000,00 für zwei Personen (EUR 1,70)
# Hotel Doppelzimmer mit eigenem Bad, AC inkl. Frühstück ab USD 40,00 pro Nacht (EUR 29,90)
# Eintritt Inle-See-Area USD 5,00 pro Person (EUR 3,75)
# Tagestour mit Boot auf dem Inle-See MMK 18.000,00 zwei Person (EUR 15,30)
# einfaches Abendessen MMK 5.000,00 für 2 Personen (EUR 4,25)
# Busfahrt von Inle See (Nyaung Shwe) nach Bagan (Nyaung U) (10 Std.) 11.000,00 pro Person (EUR 9,35)

Samstag, 9. Februar 2013

Myanmar - Yangon - Teure Einfachheit

Vorab


Myanmar ist wahrscheinlich das teuerste Land in Südostasien, aber auch noch das am wenigsten (touristisch) entwickelte. Das eigentlich arme Land ist ein Paradebeispiel für einen unausgeglichenen Markt. Die sprunghaft gestiegene Nachfrage an Unterkünften etc. kann vom bescheidenen, aber stark wachsenden Angebot noch kaum gedeckt werden. Die Infrastruktur mit Zugverbindungen, Flughäfen und unglaublich vielen Busunternehmen ist gegeben, allerdings sind die Straßenverhältnisse weitgehend unzureichend, sodass man sowohl im Schienen- als auch im Straßenverkehr bereits für eine kurze Strecke eine sehr lange Zeit einplanen muss. Die Flugverbindungen in ein Nachbarland sind nur von wenigen Flughäfen aus möglich.

Bereits vor der Reise sollte man sich mit genügend (neuen und faltenfreien!!!!) US-Dollarscheinen eindecken (in Bangkok beispielsweise bei dem Geldwechsler Super Rich), da Hotels und Tourenveranstalter oft die Bezahlung in Dollar verlangen. ATM-Automaten, bei denen man sich die Landeswährung beschaffen kann (nur im Land möglich), gibt es mittlerweile in Yangon einige. Dabei ist zu beachten, dass manche Automaten nur einen sehr kleinen Betrag auswerfen (Flughafen), man aber auch vereinzelt bis zu MMK 300.000 (Stadtzentrum) erhalten kann. Am besten man deckt sich in Yangon mit der Landeswährung ein, damit es auf der Weiterreise zu keinen Problemen kommt, denn mit Kreditkarte wird hier noch äußerst selten bezahlt.
 

Highlights


Bereits beim Landeanflug auf Yangon kann man eine Vielzahl an goldenen Pagoden erspähen, die das Land unter anderem so einzigartig machen.


Sule Pagode

Straßenrestaurant


Kolonialbauten




Sule Pagode (vom Sakura-Tower aus)



Telefonzelle (Myanmar-Style)


Die größte Stadt des Landes (mit ca. 5 Mio. Einwohnern) die seit 2005 aufgrund von Vorhersagen durch Astrologen von der Militär-Regierung den Titel als Hauptstadt aberkannt bekommen hat, wirkt im ersten Blick (vom Flughafen kommend) sehr aufgeräumt und sauber. Bei genauerem Hinsehen und mitten im Zentrum der Stadt angekommen ist es großstadtgemäß schmutzig, stickig, heiß, voll, laut und wirkt in manchen Bereichen noch nicht ganz so weit entwickelt wie andere südostasiatischen Großstädte. Es befinden sich hier sehr viele Straßenmärkte, nur wenige gute Restaurants, viele aus der britischen Kolonialzeit errichtete Bauten (gut bis schlecht erhalten) und noch keine einzige Schnell-Imbiss-Restaurant- bzw. Café-Kette, der man als Tourist ja dann doch manchmal einen gehobenen Hygiene-Standard zuspricht. Doch sehr zu empfehlen ist ein Besuch im Monsoon-Restaurant, das mit einem super Ambiente und respektablen Preisen trumpft. 


Shwedagon Pagode (vom Sakura-Tower aus)

Eingangsbereich Shwedagon Pagode




Gebet und Zeremonie (Wasser übergießen) vor einer Buddha-Statue




 
Die schönste und wirklich lohnenswerteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist unumstritten die Shwedagon Pagode. Dieser atemberaubende Ort ist einmalig schön und lädt besonders beim Sonnenuntergang zum Verweilen ein.

 
Karaweik


Im nördlich gelegenen Stadtpark liegt das goldene Schiff Karaweik, das vermutlich zu Theateraufführungen dient. Wenn man den Park und seinen eher schmutzigen See einmal umrunden möchte muss man gleich zwei Mal Eintritt bezahlen, sollte ausreichend Trinkwasser im Gepäck haben und kann dabei einige hinter Sonnenschirmen versteckte, verliebte Pärchen entdecken. 


Warten auf Pick-Up Service für den Bus zum Inle-See

Zusammenfassend reicht eine Aufenthaltsdauer von einem Tag völlig aus und man verbringt dann lieber länger an dem nördlich gelegenen und schönen Inle-See.


Preise

# Taxi vom Flughafen in die Innenstadt USD 10,00 (EUR 7,50)
# Guesthouse Zimmer mit Doppelstockbett in der Innenstadt mit geteiltem Bad, AC ab USD 21,00 pro Nacht (EUR 15,70)
# Zwei Drinks im Sakura-Tower für MMK 7.000,00 (EUR 5,95)
# Eintritt Shwedagon USD 5,00 pro Person (EUR 3,75)
# Einfaches Abendessen für 2 Personen mit Getränken in einem touristischen Restaurant für MMK 8.200,00 (EUR 7,00)
 # üppiges 2-Gänge Abendessen für 2 Personen in einem touristischen Restaurant MMK 23.000,00 (EUR 19,50)
# Busfahrt (VIP;
10 Std. über Nacht) von Yangon zum Inle See (Nyaung Shwe) MMK 21.500,00 pro Person (EUR 18,30)
# 1 Liter Benzin (91er) MMK 860,00 (EUR 1,00)

Samstag, 2. Februar 2013

Thailand - Bangkok - Teil 2

Highlights




Nach 19 Tagen Inselfeeling sind wir nun wieder im geschäftigen Bangkok. Von hier aus geht es für uns später in das Nachbarland Myanmar, dass mit kürzlich liberalisierter Wirtschafts- und Einreisepolitik zu einem beliebten Touristenziel avanciert.
 
Im lebendigen Viertel um die Khao San Road - wo wir übernachtet haben - bekommen wir wieder mal einen Eindruck von der Schlaflosigkeit Bangkoks, was niemals stillzustehen scheint. 


Sky Bar (Lebua State Tower)







Diesmal haben wir uns es nicht nehmen lassen auf den Lebua State Tower (Sky Bar) zu fahren und eine herrliche Aussicht über Bangkok zu genießen. Dabei wird der omnipräsente Smog noch deutlicher sichtbar. Die Bar ist bekannt als Drehort für den Film Hangover 2, was sich die Bar auch kräftig entlohnen lässt. Eine Coca Cola kostet in herkömmlichen Restaurants ca. THB 30,00 (EUR 0,75) und schlägt auf dem Tower mit ca. THB 300,00 (EUR 7,50) zu Buche. Das Verzehnfachen des üblichen Preises beinhaltet aber scheinbar eine Fotoerlaubnis. Denn wer einfach nur zum Fotoschießen hinauffährt wird vermutlich etwas ruppig wieder hinuntergeschickt. Sicherlich gibt es weitaus preiswertere Panorama-Alternativen auf den vielen Hochhäusern Bangkoks.
 

Meditation, Badminton, Joggen innerhalb des Kreisverkehrs



Interessant war diesmal auch wieder zu erleben, wann und wo in Bangkok Freizeitaktivitäten stattfinden. Was für Europäer die städtischen Parkanlagen sind, ist für die Bangkoker am Abend z.B. ein Platz um ein Memorial inmitten eines starkbefahrenen Kreisverkehrs.  


Preise

# Guesthouse Doppelzimmer an der Khao San Road mit geteiltem Bad, AC ab THB 600,00 pro Nacht (EUR 15,00)
# Hotel Doppelzimmer mit eigenem Bad, AC inkl. Frühstück ab THB 1.300,00 pro Nacht (EUR 32,50)
# Taxi von BTS Station Mo Chit zum Don Muang Airport (ca. 15 min.) THB 150,00 (EUR 3,75)