Donnerstag, 17. Januar 2013

Thailand - Phuket und Ko Phi Phi - Willkommen in der Hauptsaison - Laute(r) Menschen

Highlights

Patong-Beach in Phuket

Um dem Smog und dem Lärm in Bangkok zu entkommen planten wir unsere Reise zunächst einmal gen Süden und steuern als erstes die bekanntesten Touristeninseln in Thailand an.
Phuket und die nicht weit entfernte und durch den Film „The Beach“ bekannt gewordene Inselgruppe Ko Phi Phi zeigten uns schließlich was Thailand in der Hauptsaison zu bieten hat. :-/ Seit Beginn unserer Reise waren wir bisher vom Thema Hauptsaison verschont geblieben.

Nachdem wir den allzu bekannten Patong-Beach in Phuket ausgekundschaftet hatten, war für uns die Sache klar: wir müssen weiter!!!  Liegestühle dicht an dicht, eine Partymeile im Stadtzentrum und erstaunlich viele Osteuropäer findet man hier. Sicherlich wird es hier auch paradiesische und ruhige Strände geben. Aber man will ja auch mal die Hotspots gesehen haben und dafür hat uns eine Nacht gereicht :-)  

 
Warnsirene auf Ko Phi Phi Don

Tsunami Memorial

Beschilderung zur Tsunami-Evakuierung

Evakuierungsgebäude (in Bau)

Ausblick vom Viewpoint 2 auf Ao Ton Sai Bucht
 
Ausblick vom Viewpoint 2 auf Ao Lo Dalam Bucht

 
Ko Phi Phi Don ist genau wie Phuket ebenfalls vergleichsweise teuer. Wieder einmal sind wir an einem Touristenhotspot dem Tonsai Village gelandet. Der Ort liegt auf einer schmalen mit Sand aufgeschütteten Landzunge und bietet damit zwei gegenüberliegende Buchten. Nachdem der Tsumami in 2004 das Städtchen komplett überschwemmt hatte, ist die Infrastruktur mit zusätzlicher Evakuierungsausstattung nahezu vollständig hergestellt und bietet mit seinen engen Gassen alles was das Touristenherz begehrt: Supermarkt, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Tattoostudios, Massagesalons, Tauchschulen und jede Menge Tourveranstalter.

Ao Lo Dalam Bucht bei Ebbe (Bucht vor unserem Hotel)

Bamboo Island


Schnorcheln am Mosquito Island

Nui Bay (Ko Phi Phi Don)


Schwimmen am Monkey Beach (Ko Phi Phi Don)

Viking Cave (Ko Pho Phi Leh)   


Schnorcheln an der Loh Samah Bay (Ko Pho Phi Leh)




Maya Bay von "The Beach" (Ko Pho Phi Leh)






Einen besonderen Strand sollte man hier nicht erwarten. Bei Ebbe sieht es hier eher nach einem Schlammloch aus und bei Flut ist wenig Platz zum Sonnen. Aus diesem Grund bieten sich Tagestouren zu den Umliegenden Stränden und Inseln an. Man kann sich ein wenig sonnen, den Strand von „The Beach“ (Ko Phi Phi Leh) „bewundern“ und ganz nett schnorcheln. Selbst Haie kann man sehen, die aber scheinbar zu viel Angst vor Ingmar hatten, sodass er keine gesehen hat ;-) 

In der Zeit von Dezember bis März ist man bei diesen Aktivitäten nicht allein, selbst den „einsamen“ Strand von „The Beach“ (Maya Bay auf Ko Phi Phi Leh) muss man sich mit 300 bis 500 Urlaubern teilen. 

 









Abends sollte man lärmerprobt sein oder ganz einfach Ausdauer für Partys von 20 bis 4 Uhr haben. Ganz nett sind die Feuershows der einheimischen Beachboys, bei denen auch Urlauber zum Mitmachen animiert werden.
 
Drei Tage sind uns auch hier genug und es geht wieder auf das Festland nach Krabi.

Preise

# Hotel Doppelzimmer in Phuket mit eigenem Bad, AC ab THB 1.200,00 pro Nacht (EUR 30,00)
# Boot (inkl. Abholung im Hotel) von Phuket nach Ko Phi Phi (ca. 1,5 Std.) THB 500,00 pro Person (EUR 12,50)
# Guesthouse Doppelzimmer in Ko Phi Phi Don (Tonsai Village) ab THB 900,00 (EUR 22,50)
# Thai-Massage für 1 Stunde THB 250,00 (EUR 6,25)
# Tagestour zu verschiedenen Inseln/Stränden inkl. Mittagessen und Früchten THB 1.200,00 pro Person (EUR 30,00) --> gibt es aber auch günstiger
# Boot von Ko Phi Phi Don nach Krabi (ca. 1,75 Std.) THB 230,00 pro Person (EUR, 5,75)

Montag, 14. Januar 2013

Thailand - Bangkok - Tempel und The Grand Palace

Highlights


Wat Ladkrabang
 
Wat Trimitr



Wat Arun

The Grand Palace














Neben Traumstränden werden auch häufig Tempelanlagen mit einem Thailand-Urlaub assoziiert. Hatten die bisherigen südostasiatischen Länder eher eine muslimische Majorität, sollten sich in Thailand mit knapp 95 % Buddhisten-Anteil ziemlich viele Tempel finden lassen. So ist es nicht verwunderlich, dass neben dem beeindruckendem Grand Palace des thailändischen Königs auch einige schöne Tempelanlagen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Bangkoks gehören.
 
Bei einem Tempelbesuch gehören sich natürlich gute Manieren. Der Tempelknigge besagt: am besten lange Hosen tragen, Schultern bedecken, Mützen abnehmen und vor allem Schuhe ausziehen. Zudem sollten Frauen keine buddhistischen Mönche berühren, ihnen keine Sachen überreichen und nicht neben ihnen sitzen (auch nicht im Skytrain, wo es extra Mönch-Sitze gibt).
 

Preise

# Eintritte in Tempel sind i.d.R. frei, Spenden werden aber gerne gesehen
# Eintritt in den Grand Palace THB 500,00 pro Person (EUR 12,50)

Sonntag, 13. Januar 2013

Thailand - Bangkok - Eine Stadt, wo man alles bekommt

Organisation

Warten im Schatten an der Botschaft von Myanmar


Auch wenn es diesmal etwas länger gedauert hat, gibt es jetzt wieder eine Aktualisierung unseres Blogs. Uns geht es hervorragend.
Wir waren ca. eine Woche in Bangkok um unsere weitere Reise zu organisieren. Flüge buchen, Reise nach Phuket organisieren, Visa für Myanmar und Vietnam besorgen und natürlich Sightseeing in Bangkok.
 

Die Stadt



Fahrradwege in Bangkok


Chao Phraya River

Skytrain (im Hintergrund Hotel aus Hangover 2)


Eisenwarenhandel in Chinatown

Cowboy Soi


Wider unsere Erwartungen geht es in der 8 Mio. Einwohner Metropole Bangkok sehr zivilisiert zu. Es wird selten gehupt, Fahrzeuge bleiben auf ihren Spuren und es gibt bei weitem nicht so viele motorisierte Zweiräder wie in anderen Großstädten Südostasiens. Sogar Bürgersteige und Fahrradwege sind vorhanden. Smartphones und Tablets sowie modische Kleidung sind etablierte Bestandteile der in Skytrain- und Metro-Reichweite liegenden Stadtviertel. Zudem sind eine hohe Autoquote und die gute Erreichbarkeit (bis auf ein paar Ausnahmen) touristischer Ziele durch Boot, Skytrain und Metro zu verzeichnen. Unter Anbetracht o.g. Merkmale liegt unserem Eindruck nach Bangkok, gemessen am Entwicklungsgrad der Stadt, an zweiter Stelle in Südostasien hinter Singapur. 


Shopping und Organisation


Ratchaprasong Intersection (Central World)


 Tierverkauf am Chatuchak Wochenendmarkt

 +
 
 Tierkleidung am Chatuchak Wochenendmarkt

 =


 



Auch wenn das Thema Shopping für uns als „Langzeit“-reisende aufgrund unserer begrenzten Aufnahmefähigkeit erst einmal tabu ist, eignet sich die Stadt für Kurzzeitreisende exzellent zum shoppen. Hier gibt es einfach alles. Von echt bis fake, von low-budget bis high quality, Top-Marken aus aller Welt, alle Farben, alle Formen, … Aber auch Rucksackreisende können ihre Vorräte auffüllen oder ggf. Ersatz beschaffen. Insbesondere Visa lassen sich hier ganz gut bei den jeweiligen Botschaften einholen.
 
Für Schnäppchenjäger und handelfreudige eignet sich der Chatuchak Wochenendmarkt. Er gehört sicherlich zu einem der Highlights in Bangkok und ist wohl einer der größten, wenn nicht sogar der größte Markt Asiens.
 
Die Malls sind wieder mal riesig und bieten alles für Mittelstand und Oberschicht. Mall ist hier nicht gleich Mall. Da es eine Vielzahl aufpoppender Riesen-Malls gibt, spezialisiert man sich hier mittlerweile (Fashion, Elektronik, familienfreundlich,…)
 

Leben und Arbeiten





Kürzlich hat Thailand einen Mindestlohn von THB 300,00 PRO TAG (EUR 7,50) eingeführt, worauf nach lokalen Medien wohl prompt 2.000 Stellen in Bangkok abgebaut wurden. Man darf gespannt sein was passiert, wenn in Deutschland ein Mindestlohn von EUR 8,50 PRO STUNDE eingeführt wird. Wer in Bangkok-Stadt eine längerfristige Unterkunft sucht sollte bei Mieten für ein Apartment ab THB 6.000,00 pro Monat (EUR 150,00) eine Arbeitsstelle deutlich über dem Mindestlohn finden. 
 
So bleibt es auch in einer Stadt wie Bangkok nicht aus, dass man vielerorts noch Blechhütten und viele baufällige Häuser antrifft. Aber die Stadt ist ständig im Wandel. Es wird viel gebaut.

Aber hier noch ein Tipp an die südostasiatischen Stadtverwaltungen: Wenn ihr weniger Müll in euren Straßen und Gassen wollt, stellt doch bitte einfach mehr öffentliche Mülleimer (am besten noch in Signalfarben) auf. Das schafft im Übrigen auch noch Arbeitsplätze und hilft außerdem nicht nur westlichen Touristen ihr Pflichtbewusstsein der artgerechten Entledigung ihres Alltagsmülls nachzukommen.


Preise

# Zentrales Guesthouse Doppelzimmer mit eigenem Bad, AC ab THB 900,00 pro Nacht (EUR 22,50)
# Zentrales Hotel Doppelzimmer mit eigenem Bad, AC ab THB 1.200,00 pro Nacht (EUR 30,00)
# Landestypisches Abendessen für 2 Personen mit Getränken in einem Food Court ab THB 120,00 (ab EUR 3,00)
# Westliches Abendessen für 2 Personen ohne Getränke ab THB 260,00 (ab EUR 6,50)
# Big Mac THB 87,00 (EUR 2,20)
# Donut THB 26,00 (EUR 0,65)
# BTS (Skytrain) Fahrten ab THB 15,00 (EUR 0,40)
# Taxi von BTS Station Mo Chit zum Don Muang Airport (ca. 30 min.) THB 200,00 (EUR 5,00)
# 1 Liter Benzin (95er) THB 40,00 (EUR 1,00)