Sonntag, 14. April 2013

Schottland - Edinburgh - Moderne, alte Stadt

Highlights


 

Edinburgh Castel

Saint John's an der Princes Street

Scott Monument (vorne), Balmoral Hotel (hinten)


Balmoral Hotel


St. Giles Cathedral



Scottish Parliament (vorne), Arthur's Seat (hinten)

Palace of Holyroodhouse




Calton Hill, Nelson Monument

Calton Hill




Edinburgh Castle; Klischee-Prüfung :-)

 

Bevor wir einen Abstecher zu der Schwester von Miri machen folgen wir erst einmal Empfehlungen von Bekannten. Eine wunderschöne Stadt soll es sein, heißt es. Also machen wir doch einfach mal einen kleinen Abstecher hier hin.
 
Wie bereits in Amsterdam, hatten wir auch in Edinburgh mit weitaus besserem Wetter gerechnet. Schnee war auf unserer Agenda eigentlich nicht vorgesehen.
 
Mit modernen, geschlossenen Doppeldeckerbussen geht es vom Flughafen in die Stadt. Am Abend, im Hostel angekommen, gilt es die Strecke Manila - Abu Dhabi - Amsterdam - Edinburgh inklusive Shopping und Sightseeing schlaftechnisch zu verkraften, was überraschend gut und ohne Jetlag-Probleme gelingt.
 
Frisch gestärkt mit dem ersten europäischen Frühstück dieses Jahres in unserem vor Altbau-Charme sprühenden Hostel geht es an die Erkundung der Stadt.
 
Uns wurde nicht zu viel versprochen. Selbst bei „Grau-in-Grau-Schneewetter“ fasziniert die 500.000-Einwohner-Stadt mit ihren prächtigen alten Gebäuden. Moderne Stadt-Elemente integrieren sich fast schon unsichtbar ins Stadtbild, was nicht zuletzt an der zurückhaltenden, fast schon konservativen Farbpalette der Schotten zu liegen scheint. Über der wunderschönen Stadt thront das zentral liegende Castle, welches selbstverständlich bei einem Besuch in Schottlands Hauptstadt besichtigt werden muss. Zum einem natürlich wegen des altehrwürdigen Gemäuers mit diversen interessanten Ausstellungen, aber auch zum anderen wegen des tollen Ausblicks auf die Stadt.
 
Es fällt wirklich nicht schwer sich in die Stadt Edinburgh zu verlieben und wir würden immer wieder hierher zurückkommen. Jetzt ist auch nach drei Tagen unser Gepäck aus Abu Dhabi im Hostel angekommen und wir können nun per Zug Richtung Norden zur Schwester von Miri weiterfahren.
 
 

Preise

# Hostel Zweibettzimmer mit geteiltem Bad EUR 58,25 für 2 Personen pro Nacht
# Big Mac GBP 2,49 (EUR 2,90)
# Eintritt Castle GBP 14,50 (EUR 16,90)


 

Dienstag, 9. April 2013

Niederlande - Amsterdam - Shopping und Sightseeing im Dauerlauf

Highlights

 
Endlich mal wieder eine leckere heiße Schokolade


Hauptbahnhof Amsterdam


Ausgestattet mit neuer Mütze und neuen Handschuhen

 


Auf dem Weg nach Schottland geht es von Manila über Abu Dhabi erst mal 14 Stunden nach Amsterdam. Die Stadt mit ihren 800.000 Einwohnern, die für gewöhnlich viele Touristen anlockt, ist an einem Sonntagmorgen fast wie leer gefegt. Da bietet sich eine heiße Schokolade als gemütlicher Einstieg zurück in Europa förmlich an. Das Wetter hatten wir irgendwie anders erwartet. 30 Grad Unterschied ist schon ein kleiner Schock.

Aber nicht nur das. Unser Gepäck hat kurzer Hand beschlossen noch in Abu Dhabi zu verweilen. Was bleibt einem da anderes übrig als die restlichen verbleibenden Stunden in Amsterdam eine ans Shopping geknüpfte Sightseeing-Tour zu machen. Unser Glück: Die Geschäfte haben hier auch sonntags geöffnet. 

Die an den Hauptbahnhof angrenzende Innenstadt mit ihren Kanälen ist einfach zu erreichen und können wir sehr empfehlen. Doch jetzt geht es weiter nach Schottland zur Schwester von Miriam.


 

Preise

# Big Mac EUR 3,50

Sonntag, 7. April 2013

Philippinen - Manila - Big City, Big Malls und eine Brise Kultur

Highlights

 
 
Mall of Asia


Kostenpflichtige Handy-/Smartphone-Ladestation

Shrine of Mary, Queen of Peace, Our Lady of EDSA oder einfach EDSA Shrine

Haus in Intramuros

Denkmäler für die philippinischen Präsidenten


Richard, Daniel, Ingmar, Noel, Kevin und Marvin

Marvin und Wing


Im Fort Santiago

Schwarzmarkt




 
 

Die philippinische Hauptstadt Manila hat im Kern rund 2 Millionen Einwohner. Zählt man die Region um Manila hinzu, nennt sich das ganze Metro Manila  (Zusammenschluss der Stadt Manila ihren umliegenden Städten) und beheimatet knapp 12 Millionen Einwohner. Selbstverständlich bietet so eine große südostasiatische Stadt wie Manila große Malls. Keine geringere als die dritt- und zehntgrößte Mall (Platz 3: SM City North EDSA, Platz 10: Mall of Asia) der Welt findet man hier. Nur China hat zwei Einkaufszentren, die größer sind.


Eine Stadt wie Manila bietet natürlich auch kulturell Hochwertiges. Die Altstadt Intramuros, die einen in die Kolonialzeit westlicher Besetzer zurückversetzt, könnte genau so auch in Europa zu finden sein. Ein Besuch lohnt sich und bietet fast schon idyllische Ruhe in der sonst etwas hektischen Stadt.

 

Eine gute Freundin von Grace (Wing) und der Onkel von Daniel (Noel) haben uns geduldig durch ihre Heimatstadt geführt und chauffiert, wofür wir uns an dieser Stelle auch nochmal ganz herzlich bedanken wollen.
 
 

 
 

Es ist fast überflüssig zu sagen, dass es auch hier Müllentsorgungsprobleme gibt. Doch einige verdienen sich mit genau diesem Problem ihren Lebensunterhalt. Sie sammeln Plastik. Die Erträge sind freilich sehr gering, aber sie bieten dennoch wenigstens den Leuten ohne große Perspektive eine Überlebenschance.
 
Englischlehrer hätten gerade auf den Schwarzmärkten in Manila ihre wahre Freude, sofern sie gerne ihren Rotstift benutzen. Zwei Englisch-Rechtsprache-Highlights gibt es unter den Bildern zu entdecken.
 
 
 


Verkehrsprobleme sind in einem so großen Ballungsgebiet quasi vorprogrammiert. Nach Angaben von Anwohnern hat man hier das sogenannte Coding eingeführt. Ausgewählte Endnummern von KFZ-Kennzeichen dürfen an bestimmten Tagen nicht in die Stadt hineinfahren. Eine interessante Maßnahme zur Verkehrsbewältigung. Auffällig ist jedoch, dass sich häufig unter dem philippinischen Kennzeichen deutsche/europäische Nummernschilder befinden. Bei diesen Nummernschildern handelt es sich um abgelaufene Nummernschilder (meist Tageszulassungen) die wohl für umgerechnet EUR 10,00 in Manila erhältlich sind. Ob zwischen dem Coding und den europäischen Nummernschildern ein Zusammenhang besteht konnten wir letztendlich nicht ermitteln. Als wir einen Taxifahrer (Taxis sind ebenfalls von dieser Regelung betroffen) mit dieser Fragestellung konfrontierten, ist er unserer Frage einfach ausgewichen.

 

 

 

Preise

# Hotel Doppelzimmer mit eigenem Bad, AC inkl. Frühstück ab PHP 1.750,00 pro Nacht (EUR 35,00)

Montag, 1. April 2013

Philippinen - Bohol / Cebu / Alimodian - Besondere Inselbewohner, die zweitgrößte Stadt der Philippinen und eine Geburtstagsfeier

Bohol


Chocolate Hills

Ingmar, Miriam, Richard, Daniel und Grace



Daniel müde am Chocolate Hill

Richard, der sich perfekt in die Landschaft einreiht

Tarsier (Koboldmaki)




Richard und Ingmar vor der Baclayon Church



Drei Inseln weiter gen Osten von unserer Ausgangsinsel Panay (Alimodian) befindet sich die Insel Bohol. Zu sehen gibt es viel, doch am interessantesten waren für uns zwei Attraktionen:

Zum einen die Chocolate Hills. Die über 1.200 halbkreisförmigen Hügel verdanken ihren Namen der braunen saisonalen Farbe. Ihr Ursprung ist indes noch nicht abschließend geklärt. Entweder sind es überwucherte, früher von einem Vulkan ausgeworfene Felsbrocken oder es sind Hebungen des Bodens aufgrund früherer unterirdischer Vulkanaktivitäten.

Zum anderen kann man hier ganz besondere Bewohner treffen. Den Tarsier oder auch Koboldmaki genannt. Er ist ein waschechter Philippiner. Anders als seine menschlichen Mitbewohner, die aufgrund ihres guten Rufes weltweit in Dienstleistungsberufen zu finden sind, gibt es den Koboldmaki in freier Natur nur auf den Philippinen zu sehen. In freier Natur sind sie allerdings nur sehr schwer zu finden, da es sich ja auch um nachtaktive Tiere handelt. Deshalb ist man gut beraten die Tarsier Conservation Area (Loboc, Bohol) zu besuchen. Zufälligerweise wird man einige der Tiere am Wegrand entdecken können :-)  
 

 

Cebu

Fort San Pedro

Ingmar, Richard und Daniel

Kreuz von Magellan



Basilica del Santo Niño


Zurück auf dem Weg nach Alimodion passieren wir bei unserem Insel-Hopping noch den zweitwichtigsten Ballungsraum der Philippinen: Cebu City. Das wichtige Wirtschaftszentrum beherbergt knapp 900.000 Einwohner und ist nicht nur von der Bauweise offensichtlich spanisch geprägt. 1521 landete hier der Portugiese Ferdinand Magellan bei seiner letzten Weltumsegelung im Auftrag der spanischen Krone bevor hier 1565 die erste spanische Siedlung entstand.

Schöne Bauten und gute Infrastruktur abzüglich korrupte Taxifahrer abendlich am Pier sowie ein verlorenes Handy von Daniel führt zu einer neutralen Bilanz zum Aufenthalt in Cebu.
 

 

Alimodian


Daniel, Cindy, Grace, Brenda, Karen, Brendale Anne und vorne Kyle Nero


Geburtstagskind Brenda mit Kyle Nero

Oma Lola


Wieder in Alimodian angekommen konnten wir erleben wie ein 18ter Geburtstag auf den Philippinen gefeiert wird. Auch hier spielt dieses Alter eine besondere Rolle und wird dementsprechend gewürdigt. Ansonsten werden selbstverständlich hunderte Bilder geknipst (teilweise zeitgleich bei Facebook gepostet), es wird lecker gegessen und es gibt ein fröhliches Beisammensein. Die Kommunikation war einfach, da die Philippiner sehr gut Englisch sprechen.

 
In Summe haben wir uns zu jeder Zeit sehr privilegiert behandelt gefühlt und wurden sehr herzlich aufgenommen. Vielen Dank dafür.